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Gelebte-Suchtprävention.de

Warum ich diesen Blog gestartet habe...

  • gelebtesucht-praev
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Seit 2020 durften Nadine und ich mit vielen Jugendlichen über unsere Lebensgeschichte und unsere Suchtvergangenheit sprechen. Seit 19.02.2018 sind wir clean.

Über unsere Zeit in der Sucht, über Fehler, Entscheidungen.


Und darüber, WIE schnell ein Leben aus der Bahn geraten kann.

Auch wenn das jetzt sehr spirituell klingt, dieses Projekt ist unsere LEBENSAUFGABE. Es erfüllt uns täglich mit Energie.


Viele meiner Freunde leben heute nicht mehr.


Diese Tatsache ruft immernoch tiefe Trauer in mir hervor.

Ich wünsche mir, dass Jugendliche auch etwas über sie erfahren.

Dann sind sie nicht ganz umsonst gestorben. Ruhet in Frieden...


Nach den Besuchen der Klassen und Gruppen bleiben oft Gedanken im Raum zurück. Augenblicke der Stille und Nachdenklichkeit. Sowohl für die Teilnehmer als auch für uns.

Viele dieser Augenblicke verschwinden manchmal einfach wieder. Einige bleiben für immer im Gedächtnis. Die Klasse geht nach Hause, wir fahren zu nächsten Schule.


Mit diesem Blog möchte ich einen Teil dieser Erfahrungen festhalten.


Begegnungen mit Menschen aus der 6. Klasse unterscheiden sich natürlich von Begegnungen mit Fachoberschülern. Die Fragen sind andere, die Arbeitsinhalte sind anders und auch die Atmosphäre.

Was jedoch immer gleich bleibt ist die Stille im Raum wenn wir über uns sprechen und DIE REAKTIONEN DER JUGENDLICHEN.

Daraus entstehen neue Projekte, wie zum Beispiel die "Tagung& Konferenz zum Thema Sucht" mit den 6.Klassen, die Talkrunde mit den 12. Klassen, der Austausch mit der gesamten Lehrerschaft und noch andere tolle Sachen.

Wir möchten euch mitnehmen, in die Entwicklung und in die Projekte, die weitaus mehr sind als Biografie von ehemaligen Drogenkonsumenten. Es sind Einblicke, Gedanken und viele Gefühle.

Von Menschen, für Menschen.



In den nächsten Beiträgen möchte ich euch zeigen, wie alles begonnen hat.

Die ersten Projekte, erste Gedanken und die Entwicklung dieser Arbeit.

Schritt für Schritt ist daraus etwas entstanden, das heute viele Jugendliche erreicht.


Ich möchte euch aber auch Einblicke in die tägliche Präventionsarbeit geben – in Begegnungen, Gespräche, Projekte und in das, was in den Klassenräumen entsteht.


Und natürlich auch in die Reaktionen der Jugendlichen: ihre Fragen, ihre Gedanken und manchmal auch die Briefe, die sie nach solchen Begegnungen schreiben.

 
 
 

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